Über mich

Ich bin Karoline, geboren am 10. April 1982 in Wien. Schon als Kind war ich fasziniert von Aliens, Vampiren, Hexen und anderen Fabelwesen. Von all den Welten, die man nicht auf den ersten Blick sehen kann. Im Jahr 2001 fiel mir zum ersten Mal ein Hexenbuch in die Hände. Wer erinnert sich nicht an die Serie Charmed? Es gab damals ein Fanbuch dazu, in dem echte Rituale standen. Ahnungslos machte ich mir den Spaß, probierte sie aus und staunte nicht schlecht, als ich merkte, dass sie tatsächlich funktionierten.

Nach und nach tauchte ich immer tiefer in die Welt der Spiritualität ein. Später arbeitete ich rund zwei Jahre für Questico als Kartenlegerin, begleitete Menschen mit meiner Intuition und lernte das Manifestieren, die Arbeit mit dem inneren Kind und die Kraft der Seele kennen. Auf diesem Weg begegnete ich auch meinem Seelenpartner, mit dem ich nach 25 Jahren Seelenarbeit endlich zusammenkam und den ich bald heiraten werde. Leben – Was gibt es Schöneres?


Krisen, die alles verändert haben

Lange Zeit war ich als Texterin tätig. Schreiben war mein Beruf und meine Leidenschaft. Bis die KI immer stärker wurde und meine Aufträge nach und nach verschwanden. Gleichzeitig begann ich, meine Verlust- und Existenzangst zu heilen. 2023 wurde ich gleich doppelt herausgefordert: Die KI veränderte mein Berufsfeld, und mein Vater musste eine schwere Operation überstehen. Die Angst, meinen letzten Anker zu verlieren, war riesig.

Die Existenzangst war irgendwann so stark, dass ich meine Gefühle kaum mehr wahrnehmen konnte. Mein Solarplexus-Chakra, das ich früher so gut spürte, war wie zugemauert. Für mich war es kein Zufall, dass im Jahr 2025 Darmkrebs diagnostiziert wurde. Ich hatte eine Not-OP, lag erst im Tiefschlaf und danach einen Monat auf der Intensivstation. Doch diese Erfahrung machte mich nicht schwächer, sondern tiefer und klarer. Der Tumor wurde vollständig entfernt, ich bekam eine Vorsorge-Chemo – heute sind meine Werte gut und der Krebs gilt als geheilt.


Neu geboren mit Ploppi

Auf der Intensivstation konnte ich mich zunächst kaum bewegen. Umdrehen, gehen, schlucken, essen, trinken – ich musste alles neu lernen. Seitdem begleitet mich mein Stoma, das ich liebevoll „Ploppi“ nenne. Für mich ist Ploppi mein inneres Kind nach außen: Man sieht ihm an, wie es mir geht, und ich behandle ihn wie ein kleines Baby, das gesehen und geliebt werden möchte. Nach dieser Operation fühlte ich mich wie neu geboren.

Vorher lebte ich in einem Dauerzustand aus Angst, Stress und Überforderung. Ich machte viele Nebenjobs, hatte starke Rückenschmerzen, Panikattacken und fühlte mich ausgebrannt. Eine Woche vor meiner Not-OP machte ich ein Vollmondritual und sagte zum Mond: „Ich will einfach wieder leben und gesund sein.“ Kurz darauf wurden die Rückenschmerzen stärker: Darmdurchbruch, Gallenblasenentzündung, Wasservergiftung, Sepsis – und schließlich die Intensivstation. Doch die Galle hat mir am Ende das Leben gerettet, denn dadurch wurde der Tumor entdeckt.

Obwohl ich fast nichts konnte, setzte ich mir ein Ziel: Im Dezember wollte ich in ein Theaterstück gehen, für das wir schon seit März Karten hatten. Es war mein größter Wunsch, wieder „normal“ leben zu können. Und ich war dort. Zwei Monate nach dieser schweren OP saß ich im Theater und konnte wieder am Leben teilnehmen. Ich bin sicher, dass meine innere Einstellung einen großen Anteil daran hatte.


Warum Unicorn Giorgi?

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, was Leben wirklich bedeutet und sie hat auch meinen Verlobten wachgerüttelt. Er hatte große Angst, mich zu verlieren, und ist über seinen eigenen Schatten gesprungen. Heute, nach überstandener Krebserkrankung, lebe ich das glücklichste Leben, das ich je hatte. Aus etwas Fürchterlichem durfte etwas Wunderschönes entstehen.

Mein Onkel, der selbst an Krebs erkrankt ist, sagte kürzlich zu mir: „Wir haben ein Privileg. Wir gehören zu den wenigen Menschen, die wirklich wissen, wie wertvoll das Leben ist.“ Dieser Satz hat sich tief in mir eingeprägt und begleitet mich seitdem.

Genau deshalb heißt meine Seite „Unicorn Giorgi“. Ich liebe Einhörner. Sie stehen für Magie, Reinheit, Heilung und das Unmögliche, das plötzlich möglich wird. Außerdem verbinden sie mich mit meinem Verlobten. Giorgi wiederum ist einer der beliebtesten Namen in Georgien, dem Land, in das mein Seelenpartner ausgewandert ist und in dem ich künftig einen Teil meines Lebens verbringen möchte. Ich liebe dieses Land – und so wurde meine Seite „Unicorn Giorgi“ getauft.


Wofür ich schreibe

Auf meiner Seite findest du Affirmationssongs, Bücher und Produkte von mir, Rituale, Rezepte, spirituelle Tools, persönliche Einblicke und viele kleine und große Erkenntnisse. Ich möchte einen Safe Space für Frauen schaffen, die Magie in ihr Leben einladen und sie wirklich spüren wollen. Fair, transparent und menschlich.

Ich möchte dir Mut machen, an deine Herzenswünsche zu glauben. Sie dürfen wahr werden. Das Schicksal existiert – und es gibt Menschen, die wirklich zu dir passen. Hör nie auf zu träumen. Doch eines ist sicher: Erst wenn du dich wie einen Diamanten schleifst, beginnst du so zu strahlen, dass das in dein Leben findet, was wirklich zu dir gehört. Genau dabei möchte ich dich begleiten.