Fantasie Bild mit funkelenden Diamanten und einem Einhorn

Wollen genügt nicht immer beim Gesetz der Anziehung

Wollen genügt heißt es, Manifestation dieser Art ist derzeit in aller Munde. Viele Menschen bestellen beim Universum und machen unterschiedlichste Erfahrungen. Es gibt Meister der Manifestation, bei denen scheinbar alles gelingt. Dann gibt es jene, die es nicht einmal schaffen einen Parkplatz zu visualisieren.

An was liegt es? Mit 100% Gewissheit kann ich diese Frage nicht beantworten, allerdings teile ich meine Gedanken mit dir. Bei spirituellen Fragen sollte man sich generell nicht an einen einzigen halten, der irgendetwas behauptet. Spiritualität bedeutet stetiges Wachstum, ständiges Lernen und neu erfahren. Ich bin der Meinung, dass wir immer wieder neue Hinweise aufschnappen und daraus neue Erkenntnisse entstehen. Was ein anderer sagt, muss nicht falsch sein, es könnte nur bedeuten, dass es nicht dein Weg ist. 

Ich lasse mich gerne von verschiedenen Lehren, Anwendungen und Tipps inspirieren. In letzter Zeit schaute ich einige Youtube Videos von Kevin Kunert. Diese kann ich von Herzen empfehlen. Er hat sich lange Zeit mit Neville Goddard beschäftigt und für sich auch neue Erkenntnisse entwickelt. Kevin ist der Meinung, dass Wollen genügt. Dem widerspreche ich nicht per Se. Ich glaube allerdings, dass es auf die jeweilige Bewusstseinsstufe ankommt. 

Wollen genügt bei hoher Schwingung

Meiner Meinung nach schwingt er bereits hoch. Denken wir an die Aussagen von David R. Hawkins, ergibt meine Theorie sogar Sinn. Dieser meint, je weiter oben wir schwingen, desto einfacher gelingen Manifestationen. Beziehungsweise ziehen wir alles automatisch ins Leben, während die unteren Stufen kämpfen müssen. Ich habe mir wie gesagt viele Videos zum Thema „Wollen genügt“ angehört und es fühlt sich für mich persönlich nicht stimmig an. Noch mal, ich behaupte NICHT, dass seine Theorie falsch ist, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob sie allgemein für alle gültig ist. Befindet man sich auf einer bestimmten Ebene, denkt man immer, was man selbst schafft, schaffen andere auch locker. Doch dem ist nicht so. 

Vergleichen wir es mit einem spirituellen Kindergarten. Die einen befinden sich noch ganz unten in der ersten Klasse, die andere absolvieren bereits ein Hochschulstudium. Der Student kennt sich super aus, dem muss man nichts erklären. Wenn dieser allerdings einem Kindergartenkind ein paar Dinge in seiner Sprache erklärt, wird dieses nur verwundert dreinschauen. 

Bild einer glamourösen Treppe

Meine Theorie: Die Bewusstseinstufen machen den Unterschied

In der nachfolgenden Tabelle habe ich die wichtigsten Stufen aufgelistet und meine Meinung dazu offenbart, wie die jeweiligen Bewusstseinsstufen manifestieren bzw. was zu tun ist. 

StufeTypische EnergieWie sich das auf Manifestation auswirken kannWas zu tun ist
SchamRückzug, SelbstablehnungWünsche wirken oft blockiert, weil das eigene Selbstbild wenig Empfangsraum hat.Sanfte Selbstannahme, Scham entladen, sichere Umgebung schaffen.
SchuldSelbstvorwurf, innerer DruckManifestation wird oft von „Ich verdiene das nicht“ sabotiert.Vergebung, Verantwortung ohne Selbstbestrafung, innere Entlastung.
ApathieHoffnungslosigkeit, ErschöpfungEs fehlt meist Energie, um Absichten überhaupt zu halten.Erst Stabilität, Ruhe, Hilfe annehmen, kleine Schritte.
TrauerVerlust, MangelgefühlDer Fokus liegt stark auf dem, was fehlt, statt auf dem, was möglich ist.Trauer fühlen, loslassen, Dankbarkeit wieder aufbauen.
AngstSorge, Kontrolle, UnsicherheitMan manifestiert oft genau das, wovor man sich fürchtet, weil Aufmerksamkeit dort festhängt.Nervensystem beruhigen, Sicherheit stärken, Gedanken reinigen.
VerlangenUngeduld, BedürftigkeitManifestation kann aus Mangel heraus passieren: „Ich brauche es jetzt sofort“.Wunsch klären, aber nicht klammern; Füllegefühl üben.
WutWiderstand, Kraft im KonfliktViel Energie ist da, aber sie kann gegen das Ziel arbeiten, wenn sie ungerichtet bleibt.Wut kanalisieren, Grenzen setzen, in Handlung umwandeln.
StolzIdentität, Überlegenheit, ImageMan kann viel erschaffen, aber oft noch aus Ego, Vergleich oder Anerkennung heraus.Ehrlichkeit, Demut, Echtheit statt Außenwirkung.
MutOffenheit, SelbstwirksamkeitDas ist ein echter Wendepunkt: Man beginnt, bewusst mitzuwirken statt nur zu reagieren.Klare Ziele, mutige Entscheidungen, konsequente Routine.
NeutralitätGelassenheit, Nicht-AnhaftungManifestation wird leichter, weil man weniger verkrampft und offener für Wege ist.Loslassen, flexibel bleiben, Ergebnisse nicht erzwingen.
BereitschaftLernbereitschaft, DisziplinWünsche werden besser umgesetzt, weil man bereit ist, etwas dafür zu tun.Training, Struktur, tägliche Ausrichtung, Commitment.
AkzeptanzVerantwortung, KlarheitHier manifestiert man oft stabiler, weil man Realität anerkennt und bewusst mit ihr arbeitet.Eigenverantwortung, Muster erkennen, bewusste Neuausrichtung.
VernunftAnalyse, Planung, VerständnisManifestation wird strategischer, aber manchmal auch zu kopflastig.Intuition und Logik verbinden, konkrete Pläne schreiben.
LiebeVerbundenheit, WohlwollenWünsche kommen eher aus Fülle und kohärenter Ausrichtung, nicht aus Mangel.Herzfokus, Mitgefühl, Dankbarkeit, Geben und Empfangen.
FreudeLeichtigkeit, InspirationManifestation fühlt sich spielerischer an; Inspiration zieht oft passendere Möglichkeiten an. Wollen genügt hier meistens.Freude pflegen, kreativ handeln, nicht überkontrollieren.
FriedenStille, Vertrauen, EinheitWeniger „Wollen“, mehr Sein; Manifestation wirkt eher als natürliches Entfalten.Meditation, Hingabe, Präsenz, Vertrauen.
ErleuchtungEinheit, reines SeinIn diesem Modell gibt es kaum noch persönliches Wollen; alles wird als Teil eines größeren Ganzen erlebt.Tiefe spirituelle Praxis, Hingabe, stilles Gewahrsein.

Meiner Meinung gibt es drei wichtige Punkte, die man fürs Manifestieren beachten muss. Der wichtigste Punkt ist, die Angst loszulassen. Dies ist nicht so einfach möglich, wenn sich im Inneren Traumen befinden. Deswegen empfehle ich jedem, vorab Traumaarbeit durchzuführen. Diese ist allerdings nicht in 24 Stunden erledigt. Daher benötigt das an sich arbeiten doch Geduld und Wille. Wer schlimme Traumata mit sich schleppt, wird selten Fülle und Liebe manifestieren, weil das innere Programm immer dagegen arbeiten wird.  

Der zweite Punkt ist die Lebensenergie. Wer bereits krank oder ausgebrannt ist, hat kaum noch Energie für das Leben an sich. Manifestieren funktioniert so noch schwerer. Deswegen gilt es hier zuerst einmal um die eigene Gesundung. Sei es angeordnete Therapien oder einen bewussten Lebensstil anstreben. Gesunde Ernährung, Entspannungstechniken, Massagen und Ruhe können hier hilfreich sein, um Kraft zu tanken. Lebensenergie wird für den Motor der Manifestation benötigt. 

Dann kommt das Wollen ins Spiel. Damit hat Kevin recht, ohne Wollen geht nichts. Man muss schon wissen was man will und danach leben. Wichtig ist, dass man sich aber nicht versteift und zu Tode manifestiert. Das ist im Normalfall auch nicht notwendig. Wer bereits genug Energie in sich trägt, frei von Blockaden ist und weiß, was er will, der kommt schneller ans Ziel. Warum? Weil das Ziel bereits in einem schlummert und man sich bereits so fühlt. Das Fühlen ist eigentlich der wichtigste Punkt von allen, dort beginnt der Wunsch sich in 3D zu manifestieren. Das davor ist oft das Problem, weil das Fühlen an sich vielen schwer fällt. Sie fühlen alles, aber keine Liebe, keinen Reichtum, keine Gesundheit. Und genau dort gilt es hinzureisen. Manchmal sind dazu Therapien notwendig, um eben die Ängste der Vergangenheit auszuschalten. 

Du bist an dem Punkt, an dem du bist

Lass dich nicht fertig machen, wenn du das Gefühl hast, Wollen allein genügt nicht, dann gehe deinen Weg und löse deine Blockaden. An alle, die es anders fühlen, ist es auch richtig. Das Perplexe an der Spiritualität ist, dass es kein Richtig oder falsch gibt. Mich strengt der Gedanke, dass NUR WOLLEN GENÜGT, ehrlich gesagt an. Ich suche Antworten und finde sie nicht, weil ich der Meinung bin, dieser Weg ist der falsche für mich. Es sollte sich natürlich anfühlen, natürlich wirken, ist es aber nicht. Das liegt daran, weil in meinem Unterbewusst noch verankert isst, dass es eben nicht genügt. Daher wird das nur wollen bei mir von allein nicht funktionieren. Es ist ein Teufelskreis, den ich verlassen muss. Mit Sicherheit denken viele Menschen so. 

Das wunderbare an unserem Sein ist die Tatsache, dass wir bestimmte Dinge fühlen. Fühlt sich ein Weg falsch oder anstrengend an, dann ist garantiert etwas an der Sache dran. Selbst, wenn der Weg als leicht angepriesen wird, muss er für dich nicht leicht sein. Beispiel: Ein Profisportler wird den steilen Wanderweg besteigen, du würdest nach 5 Minuten schlapp machen und die Reise abbrechen. Du wählst dafür den anderen Weg, der zwar länger, aber sinnvoller ist. So stell ich mir spirituelle Reisen vor. Jeder geht seinen Weg, wie er ihn gehen muss und soll. 

Der Weg ist bekanntlich das Ziel. Schon richtig, dass manche Manifestationen in 24 Stunden funktionieren. Aber vielleicht sollen sie das gar nicht? Ich bin nach 13 Jahren mit der Liebe meines Lebens zusammengekommen. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass er mich vor 25 Jahren bereits begehrte. Hätten wir damals eine Beziehung begonnen, wären wir heute 3x geschieden, weil wir nicht die passenden Menschen waren. Die Gefühle waren vielleicht da, aber unser Sein war nicht auf diese Beziehung ausgerichtet.

Wollen genügt, doch wir mussten uns erst selbst finden, entdecken und Erfahrungen sammeln, um uns zu ergänzen. Natürlich tut der Gedanke weh. Wir hätten seit 25 Jahren zusammen sein können. Wir hätten heute vielleicht ein Haus, fünf Kinder, ein Auto in der Garage und würden 25 x den Valentinstag mit Pseudoherzen feiern. Aber hätte und diese Beziehung in dieser Form erfüllt? Wahrscheinlich nicht. Ich wurde in all den Jahren ein bewusster Mensch, der Spiritualität erleben durfte, der ebenso erkannte, dass mir eine Aufgabe zu Teil wurde. Ich glaube, dass unsere Beziehung, die derzeit aus der Ferne lebt, auch eine Aufgabe für diese Welt darstellt. Unsere Energie, die durch die Quanten sprintet, erreicht zwischendurch viele Seelen, die durch unser Sein erwachen. Klingt verrückt, ist es aber. 

Wollen genügt! Ein Bild von Mann und Frau! Ihre Stirn lehnt aneinander, ihre Hände berühren sich. Darüber ein Herz. Energie von Seelenpartner wird transportiert durch dieses Bild.

Mit ChatGPT erstellt.

Seelen finden sich, um die Welt zu verändern

In vielen Schriften heißt es, dass sich Seelen finden, die eine Aufgabe habe. Ich glauben gar nicht, dass es um einen Beruf gehen muss, sondern um die Vorbildfunktion. Das Beziehungen auf einer anderen Eben wirken dürfen. Bedingungslose Liebe, die nicht einsperrt, die nicht fordert, sondern gibt. Ich wollte immer den perfekten Mann, wie ihn wahrscheinlich jeder will. Ich war aber auch bereit dafür, mich zu einem Diamanten zu schleifen, um diesen ins Leben zu ziehen. Viele wollen nur erhalten, aber selbst nichts dafür tun. Und das ist auch der Punkt, warum ich denke, dass Wollen allein nicht genügt.

Wollen bedeutet nicht, dass man nichts tun muss. Es bedeutet bloß, man muss nichts tun, dass man die nächsten Aufgaben geliefert bekommt. So lebe ich schon. Doch diese Aufgaben muss man erst mal erkennen und da tun sich ebenso viele Menschen schwer. Jene die ganz unten schwingen, glauben weder an Spiritualität, noch können diese zwischen den Zeilen lesen. Es ist nicht ihre Schuld, sie sind so und jeder Mensch befindet sich dort, wo er ist. 

Bei Geld ist es wohl dasselbe Spiel. Wir alle wollen Reichtum, doch sind wir bereit das Geld auch zu behalten? Sind wird in der richtigen Schwingung, um mit dem Geld auch wirklich Gutes zu tun? Nun darf man sich die Frage stellen. Warum gewinnen scheinbar manche Leute, die das Geld nur beim Fenster rauswerfen und andere, die Gutes tun wollen nichts? Weil die ersten in einer Schwingung waren, denen alles egal ist. Keine Angst, nur wollen. Das geht durchaus auch in unteren Schwingungsebenen, auch wenn es eine Seltenheit ist.

Es sind die Leute, die verlangen und es auch bekommen. Meist allerdings auch durch Manipulation durch Werbung. Auf dieser Stufe befinden sich unteranderem die Verkaufsprofis, die nur eines wollen. Geld – am besten deines. Du weißt welche Menschen ich meine.  Diese Menschen haben die Angsthürde überstanden und befinden sich im Aufbruch. Zu dieser Zeit ist die Energiequalität gut und hoch. Jene haben meist weniger Blockaden in Sachen Geld, wissen aber nicht, wie man Menschen korrekt behandelt. Ihnen fehlen die Anteile der Liebe, weil es sich alles um sie dreht. Sogenannte Egoisten, Narzissten etc. Sie bekommen vieles, die Frage ist nur – auf welchem Weg. Jene Kandidaten haben mit Spiritualität meist nichts am Hut, sie nutzen Marketing oder Pseudospiritualität, die man heute oft bei Hochpreiscoaching erhält.

Wollen genügt nicht immer weil höher, liebevoller und ärmer

Es ist kein Zufall, dass höhere Stufen oftmals ärmer sind als die ganz unten. Weil höhere Stufen meist ein Gewissen haben und über viele Dinge nachdenken. Während die Unterschicht, wie ich sie ironischerweise jetzt einmal nenne, einfach in den Tag hineinlebt, denken die oberen zu viel nach. Es ist kein Zufall, dass oft Sozialhilfeempfänger viele Kinder bekommen oder das Geld für unnötigen Kram beim Fenster raus werfen. Dies gilt hier nicht für alle und ich möchte niemand beschämen. Ich meine damit wirklich eine bestimmte Stufe, die an diesem Punkt auffällig agiert. Auch diese machen es nicht absichtlich und viele Kinder zu bekommen ist ja nicht negativ per Se. Es ist nur schade, dass sich viele ihre Kinder nicht leisten können. Die Kinder sind nicht das Problem, sondern das rundherum. 

Jene spüren die Angst nicht so, wie höhere Stufen, oftmals befinden sie sich unter der Stufe 100 und verdrängen die Dinge. Weshalb auch Sucht oft ins Spiel kommt. Zigaretten, Alkohol, Spielsucht, Sexsucht. All diese Dinge betäuben das Dasein, weshalb diese Drogen oftmals in den unteren Stufen präsent sind. Gewisse Dinge passieren, weil diese Menschen teils nur funktionieren und weder an heute, gestern noch an den morgen denken. Das mag im ersten Mal aufregend wirken, aber innerlich sind diese Stufen oftmals kaputt. 

Je höher wir schwingen, desto mehr kommen Gedanken hoch, obwohl Wollen genügt, zerstört die Angst wieder alles. Plötzlich denkt man darüber nach, wie man auf andere wirkt, ob man es überhaupt wert ist und ob sich der Weg lohnt. Weshalb dann wiederrum Blockaden entstehen. Das bedeutet nicht, dass die untere Schicht kein Herz hat, sie ertränken ihre Gefühl nur oft in Süchten, während sich die obere Schicht den Gefühlen annimmt, aber wiederum darunter leidet. Und genau da kommt der Schifft. Wer sich den Gefühlen annimmt, diese bearbeitet, verarbeitet und auflöst, dieser katapultiert nach oben, wo alles möglich ist. 

Finde deine Stufe und manifestiere danach

Zusammenfassend kann ich nur eines sagen. Es ist wichtig, dass du für dich rausfindest, auf welchem Level du dich befindest. So schwer ist es nicht. Was triggert dich im Alltag? Fühlst du dich reich oder arm? Hast du Angst, wenn du Geld ausgibst, kommt keines zurück? Dann hast du garantiert eine Blockade. Wenn du der Meinung bist, dass dich eh keiner liebt, hast du eine Blockade. Wer ohne Blockade lebt, der lebt einfach, der liebt sich und weiß, dass alles möglich ist. Erst, wenn man wirklich vom Herzen heraus so fühlt, ist reines Wollen möglich. Kannst du das bereits, gratuliere ich dir herzlich. Wenn nicht, dann schau noch einmal genau hin, was dir Angst macht oder welche Programme in der laufen. Ob Affirmationen, innere Kindarbeit oder Therapie in komplexen Situationen. Alle Wege führen zum Ziel, gehe den, der für dich bestimmt ist.